detox

oh, der frühling! die blasse nase in die sonne halten!

im letzten jahr war ich öfters komisch krank, verwaschene symptome, nix zum im-bett-bleiben, aber auch keine chance auf sport oder schnell mal mit dem rad wohin –

dieses jahr wird das besser. ich tu mehr dinge, die ich tun will und höhöhö überlege mir vorher, was ich denn tun will. nicht immer dieses reinstolpern in fade abläufe. neee. mein neuer job tut mir hier gut. er ist manchmal fast geruhsam, manchmal viel auf einmal. nicht: feuerwehr. nur was mit menschen, da ist das so. abarbeiten geht nur bei manchen vorgängen, andere sind einfach immer da. das, weil ich eben was gelesen habe über jammern von müttern und jammern von über-vollzeit-arbeitenden, ach, ich habe beides satt.

dieses jammern von müttern und dieses kopfschütteln über jammernde mütter.

ich mag mich nicht mehr über gruppen von leuten, die sich eigentlich durch irgendwas, kontostand,  stilfragen, bildung von mir unterscheiden, aufregen. ich habe vor, leute auszublenden, die mir nicht guttun. jammernde mütter, lastenradfahrende, vollzeit-anbetende, hohle nüsse und ewige konsumenten – VORÜBERZIEHENDE. keine bedeutung. geht weiter.

das ist mein detoxprogramm. jenseits von kein zucker, minimalismus hier, bisschen entrümpeln und dann wieder so schöne sachen finden. jenseits von sport treiben, romane lesen, nach england fahren, blumen ziehen und pflanzen umtopfen, ah! mit niemandem reden mit dem ich nicht reden möchte! im internet rum, filmchen kucken, stricken, tee und einfach still sein. spitzenprogramm.

 

grrrr

heute früh bungalow von bilderbuch im radio. das lied gesungen den ganzen tag. mit michel getanzt in der küche. vogelzeigen und augenverdrehen vom sohn. eben gesehn, das konzert in berlin war schon. ach käse. ein junge menschen konzert wäre schön gewesen. jetzt höre ich peter alexander: bedien dich bei mir. da will ich niemals auf ein konzert gehen. lebt der noch überhaupt? er hing mal mit schwarzen augenhöhlen und strass auf den augenbrauen über meinem bett –

los! april!

es knallt. sonne. knospen. blüten.

den märz loslassen mit viiiel arbeit und zeiten und aufgaben jonglieren. viel quatschen auch. nachdenken übers kind. über parfüm als lebensbegleiter. die hälfte der sonne von ngozi adichie gelesen und sehr angetan. jetzt: der tag ist hell ich schreibe dir von tanja langner, da weiss ich nicht recht was ich davon halten soll. zwischenzeitlich schön und leicht geschrieben, dann bricht aber so eine eitelkeit/selbstdarstellung/nabelschau durch, die berichte übers eigene oft an sich haben und die mich völlig abtörnen. instantly. ich werde noch ein wenig weiterlesen, ein, zwei tage lang. ein hammerblog entdeckt: girlsatdhabas.

den märz loslassen mit erkenntnissen über personen meines umfeldes. mit einsichten in eigene befindlichkeiten und zustände. über einer langwierigen zahnbehandlung wieder angefangen, schokolade zu essen. wie irr und doof. mir ging es so gut ohne zucker. ich sah den bikini schon am horizont winken. jetzt – ph!

keine musik gehört. vogelgezwitscher. ach, loslassen, schlafen gehen.

schönes wochenende & einen wunderschönen april dort draussen!

im märzen

wirds schön. schöner. ist immer so. februar überstehn und dann weitersehn.

es ist sonntag, mein wochenende bestand aus abhängen, mit kindern rumradeln und abends the returned kucken. strickjacke fertiggemacht, fehlen nur noch die knöpfe. bei einem umzug geholfen und den freunden hinterhergeweint. mich danach von einigen dingen ganz fix in der wohnung getrennt unter anderem einen mottenzerfressenen wunderschönen blazer aus harris tweed. ich werde ihn nicht flicken und folglich auch nicht wieder tragen. ich kann nur träumen davon. mein freund hat eine lila ben sherman hose dazugelegt, ah mir leider zu klein sonst sähe das ganz himmlisch aus mit der jacke. puppensachen und kinderklamotten, die nicht mehr recht passen oder die kinder einfach nicht anziehen. ringelshirts zum beispiel. mag hier keiner. nur ich finde sie ganz hübsch eigentlich.

wochenende: lässt mich müde zurück. und jetzt schau ich mal wie der märz wird. vielleicht gelingt es mir ja mal über etwas ernsthaftes nachzudenken und nicht nur sätze durch den kopf gehen zu lassen. ich bin seehr denkfaul dieser tage, ich spüre es wirklich, es geht ja ganz langsam: ich werde mit einem thema konfrontiert, und denke: ach egal, wozu soll ich mir darüber gedanken machen/eine meinung bilden… jaja, das schreckt mich. und ich fühle mich alt.

märz: aufbruch. zu neuen dingen.

pflanzen. meine erste avocado und auf dem balkon lauter zwiebelblumen. der sonne entgegen.

jetzt aber: gute nacht!

zuhause

IMG_5295ein abend alleine. bier. kerzenlicht. ein bisschen fernsehen, ein bisschen im netz. eine zigarette auf dem balkon bei halb geöffneter türe. zwischen warmer wohnungsluft und wind. weisse wolken am dunklen nachthimmel. baumgerippe.

nicht aufräumen, nichts klares denken, nichts kluges lesen. nur ein wenig rumstreunen im kopf.

hallo februar in farbe

IMG_1590du bist kurz und huh, grauweiss – ob noch farbe durchkommt?

heute ist alles dunstig. die berlinale kommt und es wird nochmal ganz klirrend kalt, da bin ich sicher. es wird geburtstage geben, kucken und flitterkram, viele elternsachen zu tun und zu überlegen. nebenher bisschen netflix und kino vielleicht, was lesen, trinken mit leuten. der monat ist kurz und verplant und ich mag ihn gerne schon verabschieden. eigentlich. ach, zum zahnarzt muss ich. hu, was ist denn jetzt mit einem neuen job so nebenher. oh, meinen 5 euro lottogewinn müsste ich mal abholen.

der januar war kurz und eisweiss, voller stolpern, husten, ausrutschen. nicht schlimm gefallen. viel gearbeitet, dazwischen ausgeruht und hehe! gelesen, viel. getrunken, viel. und so hustend, hin und wieder übellaunig für mich gesorgt, ausgemistet, schlecht gekocht und nur so bruchstückhaft nachgedacht. dennoch, insgesamt, zustand: wach. und ganz gut. hello 2017, jetzt biste da, voll okeh.