eine neue

routine beginnt. schulanfang fürs miamädchen. alles nicht so leicht, nette eltern, ja, immer nette eltern. tolle andere kinder auch, nur die lehrer mal wieder. ich mag das grundsätzliche über lehrer schimpfen garnicht. ich finde es gibt tolle lehrer und auch gute und auch tapfere. lehrersein ist nicht leicht und das können ferien und beamtendasein nicht aufwiegen denke ich. egal. warum haben meine kinder zum schulstart immer solche schrägen vom dasein abgefressene tüpen? hm?

ja, klar, ich kann mich nicht so gut lösen, das weiß ich schon. ich möchte dabei sitzen und sagen: so bitte oder so bitte nicht. das tu ich nicht und ich weine auch nur ein bisschen wenn ich das miamädchen abgegeben habe, wenn etwa ein kilometer zwischen mir und der schule liegt und ein paar stunden bis zum abholen, dann bin ich recht gelassen und mir schmerzt nicht das innere weil ich mich um mein kind sorge. beim abholen wieder. was allerdings jetzt immer der michel getan hat und ausserdem siehste die lehrer beim abholen ausm hort ja nicht. und hort ist ok. gut sogar.

aber schule. mit fachunterricht und so, ab jetzt täglich stundenlang. mit diesen lehrern? das miamädchen lernt da nix vermute ich mal. bisschen hier und da den dingen ausweichen vielleicht. sie ist eindeutig zu, ja was eigentlich? um daraus wirklich gut hervorzugehen. es zieht sich zurück und kuckt und das handeln nach ausführlicher beobachtung das kommt bei mia einfach nicht. die gelassenheit von frau modeste die-kommen-doch-alle-irgendwie-durchs-abitur – die habe ich nicht. das miamädchen kommt ohne anschwung geben nicht so weit. trotz förderlicher umgebung, nem hammergrinsen und echt voll netten vernünftigen eltern. aber, stop, ich meine die sind sozialarbeiter! sozialarbeiter! was willste da … ?

 

 

die ferien

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gerade habe ich ein paar fotos und strandfilmchen angesehn. zwei wochen ist das schon wieder her und – hier brennt der sommer und lässt mir die ferien gar nicht so sehr vorbei scheinen.

gesehn: die kriegerin von david wnendt, models von ulrich seidl, einzelne folgen aus serien: bloodline, stranger things und house of cards

und in echt: mods! so viele mods!

getan: gezeltet, im meer geschwommen, viel gepicknickt

gesungen: driftwood von travis, lieder ausm gripstheater

gelacht: über alle kinder von anke kuhl. dass es diese sprüche immer noch gibt! und über ein sehr laaaanges haar im salat.

geärgert: über unfreundliche und ignorante menschen im alltag in berlin. und eine schulmutter die immerzu sagte: ich meine, es sind sozialarbeiter! sozialarbeiter! was willste da erwarten?

gestaunt: über manche tratschgeschichten

gefreut: über das in-england-sein und mit den süssen süssen freunden

gelesen: michel houellebecqs unterwerfung

gegessen: hummous, a decent fry-up, pommes, brunnenkressesalat

getrunken: täglich einen gin-tonic am nachmittag und ab und an kamille-vanille tee

gekauft: zwei schwarze shirts. ein paar bücher.

geplant: mal vier wochen nicht auf den kontostand kucken und auch nicht überlegen, obs reicht oder nicht.

 

 

 

 

 

sommertage, alleine sein, auf der wiese ein zelt

IMG_2990vielleicht mag ich als jahreszeit ja den spätsommer und den herbst lieber, aber als wort ist sommer unschlagbar. sommer! sommertage! sommerferien! alles drin. campari orange aufm balkon, barfuss, keine uhr, unten an der pumpe sitzen usw.

hier ist es schön. ich bin ein paar tage alleine in der stadt, die arbeit ist gut gebündelt, drei lange tage, dafür der letzte frei, so dass ich kramen kann. neulich wieder die diskussion, dass unser geplanter wohnungstausch nur daran scheitert, dass wir keine netten fotos von unserer wohnung haben. und machen können, weil immer so ein chaos ist. zuerst das wohnungsumbau, -erweiterungs und -verschönerungschaos, jetzt das was uns so begleitet. es ist eine wirklich hübsche wohnung. ja, es gibt olle rauhfaser im flur und im wohnzimmer, ok. nur so fetzengardinen vor den fenstern, ja. kahle glühbirnen überall, na, ausser im wohnzimmer, kinderzimmer, und in der küche hängt die alte schlafzimmerlampe, weil die ja mal das schlafzimmer war. egal. aber es gibt alte dielen und alte fenster und einen balkon mit baum davor, einen grossen tisch in der küche und ein ruhiges schlafzimmer auch. sonst: das sofa in der küche ist kleiderablage und puppenspielplatz, die wände sind kahl (nee, nicht ausgesucht schön kahl, kahl), überall stehen dinge herum, für die es noch kein regal, keinen schrank gibt oder die in den keller müssten… ein beautiful artikel von frau modeste gelesen, hier, und an alle unsere schönerwohnenfreunde gedacht, die mit hammerwohnungen, hammermöbeln und hammergestaltungssinn ausgestattet sind. von denen sogar die schrebergartenhütten stylisch sind. worauf will ich jetzt eigentlich hinaus? der ewige kram, das verwohnte durcheinander und der neid auf hammerordnung, hammergestaltungssinn? ach, das wird immer nur wichtig und groß wenn ich fotos für haustauschpläne machen möchte. oder die schwiegermutter zu besuch kommt vielleicht.

ich werde ein wenig kramen, mal wieder, mein liebstes: ausmisten und vielleicht bekomme ich von ein zwei drei ecken ein foto, dieses jahr wirds dann wohl nix mit hammerferien in neapel oder barcelona oder bordeaux oder amsterdam oder porto oder. aber nächstes. vielleicht. kinderzimmer muss ja auch nicht fotografiert. und der flur auch nicht  unbedingt. nur funktionsräume. und aussicht. und nicht all die abgenudelten dinge hier. kind 2 neulich zu seinem freund: weisst du meine eltern mögen gebrauchte sachen.

hach, sommertage, alleine, kramen und dann

mit allen in ein hammerzelt auf der wiese. so ist der plan. jetzt lese ich auf den campingplatzwebsiten imerzu das wort glamping. glamping. was für eine schlimme wortschöpfung. ja, ich kann mir was darunter vorstellen. das ist ähnlich wie wohnblogs vs unsere butze. wobei unsere butze schon auch ein schönes zelt sein könnte oder eine hütte. mit bergen an isomatten, schlafsäcken, kuscheltier und irgendwo die taschen – und immer die frage wohin mit der brille. mein altes zelt hatte ein täschchen vom zelthimmel hängen, da ging das rein.

ich schweife ab. immerzu. zuviel freie zeit. erstmal kaffee.

schönen sommer!

 

 

thank you for…

na was wohl? wieder einmal hat mir popmusik das leben gerettet. ein nachmittag mit alten cds und platten und youtube, balkontüre offen, zigarette, kaffee.

ich mag coverversionen. nicht alle, schon klar, aber

  • travis version of hit me baby one more time ist hammer!
  • und daniela andrades get lucky
  • und, yes, 80ies girl, hazel o’connors cover plus, wundervoll

das ist keine coverversion, neenee. ein superspitzenvideo davon gefunden. meine alte platte leider nicht.

 

ich weiss gar

IMG_2949nicht worum es geht. im leben. in meinem alltag. glücklichsein. denken. mit anderen

und dann finde ich mich, hehe, von tag zu tag lebend, von termin zu termin und gespräche heisst nicht reden über irgendwas, gerne kochrezepte, sondern abstimmen von terminen und stundenplänen und vielleicht passt noch eine kleine information zu den terminen & abläufen dazu. das macht dann ein fast schon gutes gespräch.

nein, ich fühle mich nicht gehetzt. ich habe zeit dazwischen, in der ich auf den einsatz warte. ich fühle mich nur als wäre ich ein eimer und als hätte der eimer ein loch und es findet sich gerade keiner dem darüber dieses schöne lied einfällt und mich zum grinsen bringt. sehenden auges renne ich nicht mal in mein unglück nur immer von hier nach da und zurück. scheissalltagsscheiss.