sommertage, alleine sein, auf der wiese ein zelt

IMG_2990vielleicht mag ich als jahreszeit ja den spätsommer und den herbst lieber, aber als wort ist sommer unschlagbar. sommer! sommertage! sommerferien! alles drin. campari orange aufm balkon, barfuss, keine uhr, unten an der pumpe sitzen usw.

hier ist es schön. ich bin ein paar tage alleine in der stadt, die arbeit ist gut gebündelt, drei lange tage, dafür der letzte frei, so dass ich kramen kann. neulich wieder die diskussion, dass unser geplanter wohnungstausch nur daran scheitert, dass wir keine netten fotos von unserer wohnung haben. und machen können, weil immer so ein chaos ist. zuerst das wohnungsumbau, -erweiterungs und -verschönerungschaos, jetzt das was uns so begleitet. es ist eine wirklich hübsche wohnung. ja, es gibt olle rauhfaser im flur und im wohnzimmer, ok. nur so fetzengardinen vor den fenstern, ja. kahle glühbirnen überall, na, ausser im wohnzimmer, kinderzimmer, und in der küche hängt die alte schlafzimmerlampe, weil die ja mal das schlafzimmer war. egal. aber es gibt alte dielen und alte fenster und einen balkon mit baum davor, einen grossen tisch in der küche und ein ruhiges schlafzimmer auch. sonst: das sofa in der küche ist kleiderablage und puppenspielplatz, die wände sind kahl (nee, nicht ausgesucht schön kahl, kahl), überall stehen dinge herum, für die es noch kein regal, keinen schrank gibt oder die in den keller müssten… ein beautiful artikel von frau modeste gelesen, hier, und an alle unsere schönerwohnenfreunde gedacht, die mit hammerwohnungen, hammermöbeln und hammergestaltungssinn ausgestattet sind. von denen sogar die schrebergartenhütten stylisch sind. worauf will ich jetzt eigentlich hinaus? der ewige kram, das verwohnte durcheinander und der neid auf hammerordnung, hammergestaltungssinn? ach, das wird immer nur wichtig und groß wenn ich fotos für haustauschpläne machen möchte. oder die schwiegermutter zu besuch kommt vielleicht.

ich werde ein wenig kramen, mal wieder, mein liebstes: ausmisten und vielleicht bekomme ich von ein zwei drei ecken ein foto, dieses jahr wirds dann wohl nix mit hammerferien in neapel oder barcelona oder bordeaux oder amsterdam oder porto oder. aber nächstes. vielleicht. kinderzimmer muss ja auch nicht fotografiert. und der flur auch nicht  unbedingt. nur funktionsräume. und aussicht. und nicht all die abgenudelten dinge hier. kind 2 neulich zu seinem freund: weisst du meine eltern mögen gebrauchte sachen.

hach, sommertage, alleine, kramen und dann

mit allen in ein hammerzelt auf der wiese. so ist der plan. jetzt lese ich auf den campingplatzwebsiten imerzu das wort glamping. glamping. was für eine schlimme wortschöpfung. ja, ich kann mir was darunter vorstellen. das ist ähnlich wie wohnblogs vs unsere butze. wobei unsere butze schon auch ein schönes zelt sein könnte oder eine hütte. mit bergen an isomatten, schlafsäcken, kuscheltier und irgendwo die taschen – und immer die frage wohin mit der brille. mein altes zelt hatte ein täschchen vom zelthimmel hängen, da ging das rein.

ich schweife ab. immerzu. zuviel freie zeit. erstmal kaffee.

schönen sommer!

 

 

a.a.o. : im august

IMG_2004wie wundervoll diese sommerhitze! Dazu eine wundervoll entzerrte familiensituation, sozialstudien ohne Arbeit, kein tv und wenig netz, viel Luft drumherum und allerlei schwimmbadgerutsche – eins a Ferien! Kind zwo ist im Glück und merkwürdigerweise das ohne puppenspiel. Und ich? Bewundere alle sorten schafgarbe am Wegesrand und habe als begleiter ein super buch: Stephan thome: fliehkräfte. unterhält & beschäftigt mich so gut. Oh das mag bitte alles so weitergehen….

kaffee am samstag

WP_20150330_15_29_38_Prosamstagskaffee, so schön! wenn die müdigkeit schon aus den augen gewischt ist, die kinder gefrühstückt haben, angezogen und alles, dann kaffee aufsetzen. heute etwas zu dünn, egal. dazu musik, eine alte mix cd die sweets heisst, und wirklich soft und süss ist. die woche war ganz schrecklich anstrengend, ich habe viel geraucht. jetzt fängt wieder was entspannteres an. erst einmal alleine mit kind eins, das schon heute früh so unglaublich entzückend und lässig ist, durch das wochenende, wunderbar.

wegesrand 2

ist ein schneeglöckchen. ich mag schneeglöckchen nicht so, einzeln vielleicht, aber wie sie da am strassenrand unter großen bäumen, finde ich sind sie ein trauriger anblick. dieses mal sind sie aber: hello frühling! komm doch! ein foto gibts nicht, weil die kamera im urlaub kaputt gegangen ist und mein telefonverbindungkabel unauffindbar. aber schneeglöckchen. und: ein bisschen schlechte laune so am dienstag.

wind

meine oma haßte wind. die unruhe die er mit sich brachte. meine großmutter hatte keine angst vor bewegung oder veränderung, aber dieses chaotische, wilde ungeplante war ihr zu viel. sie konnte den wind im gesicht, in den haaren nie genießen. dieser wind! höre ich sie sagen und über ihre haare streichen.

ich mag wind. so sehr. beim radfahren rückenwind, klar, aber auch zu spüren, wie stark ich gegen den wind von vorne anradeln muß, macht mir eigentlich selten schlechte laune. es sei denn ich habe es richtig richtig eilig. haare trocknen im wind, flatternde wäsche und da denke ich an eine zwischen zwei dicke bäume gespannte wäscheleine, mich gegen den wind lehnen am meer, die arme nicht mehr spüren wegen des scharfen windes –

was ich eigentlich schreiben wollte: der herbst ist da! & ich finde es toll.