thank you for…

na was wohl? wieder einmal hat mir popmusik das leben gerettet. ein nachmittag mit alten cds und platten und youtube, balkontüre offen, zigarette, kaffee.

ich mag coverversionen. nicht alle, schon klar, aber

  • travis version of hit me baby one more time ist hammer!
  • und daniela andrades get lucky
  • und, yes, 80ies girl, hazel o’connors cover plus, wundervoll

das ist keine coverversion, neenee. ein superspitzenvideo davon gefunden. meine alte platte leider nicht.

 

rainy day off superdupersoundtrack

alte cds rauskramen, laut musik hören. eine der tollen sachen ohne kinder.

amy winehouse: love is a losing game
catatonia: don’t need the sunshine
the verve: the drugs don’t work
einstürzende neubauten: alles

soundtrack für einen regenmorgen zuhause. am abend bleibe ich hängen an serge gainsbourg und brigitte bardot – dazu müsste das wetter eigentlich anders sein: schwülwarm, zwielichtig, dicke süsse sommerluft – egal. ich kann mir echt heute nix schöneres vorstellen. nix.

 

 

himmel

IMG_2347IMG_2348IMG_2350IMG_2354IMG_2353eine weiterer stern an meinem horizont ist erloschen: lou reed ist tot. heute war der tag des schönen himmels, hier ein, zwei augenblicke, davon gabs so viele heute. und wind und sonne! ah! lou reed ist tot. personen des öffentlichen lebens twittern videos von perfect day und „so sad“ da wirds mir schlecht. ich schau mir noch ein paar fotos von ihm und seiner frau an, was ein wundervolles paar und ich habe beider stimmen im ohr und schau in den himmel. gute nacht!

hhm hmhmhmmmhm hmhmhmhmhmhmmmhmm hmhmhmmmm

klar, die talking heads sind die beste band aller zeiten auf diesem planeten für mich. aber. dann gibt es musik die mich überfällt, überschwemmt und mir trost und frieden gibt. ich denke an endlose stunden auf dem flur der musikschule, warten aufs kind, gedudel aus jedem zimmer, meistens schräg und falsch und immer zu laut und plötzlich spielt einer seifig und schlimm, ja schlimm, ballade pour adeline. und mich überkommt eine wundersame ruhe, ein warmes süsses wasser schwappt in meinem inneren gar sanft –

ich schäme mich es zuzugeben, der effekt war schlimmer als jede seifige musik noch vor der entdeckung des easy listenings für coole bars. ja, lange her, und ich stand immer schon auf seifige und seehr easy musik. und gestern hörte ich zufällig ballade pour a. vom band im laden, das letzte stück, der chor hmhmhmhm und: ich war in frieden mit der welt und konnte dem rest des tages so derart gelassen entgegensehen –

heute schüttelt es mich und ich habe ein wenig angst, dass ich mich bald auf einem 10 tenöre konzert finde, dort brennende feuerzeuge halte, fanclubs für alternde schlagersternchen beitrete und trost ausschließlich in raunenden chorgesängen finde –

aah

lykke li hören. i follow rivers. es gibt da eine coverversion die ständig im radio läuft, die hat mich wieder draufgebracht. dann dieses nette youtube video das mir lust macht auf provisorische bars, ausgehen, rumtreiben. ohne zeitplan sein, zumindest für ein, zwei tage. das ist ein traum von einem zustand, der wohl so schnell nicht eintreten wird. ich werde sentimental, ein wenig, ich möchte unbeschwert sein, für mich und ich brauche ein wenig kunst, einen kinofilm, futter, mir fällt ein, wie ich in solch einem ausgehungerten zustand das weisse band gesehen habe. und so selig und dankbar war. ich lebe in einer stadt, in der es so irrsinnig viele möglichkeiten gibt, tolle sachen zu sehen, ich muss nur losziehen. bis es soweit ist – himmel, ist das ein tolles lied.