hallo februar in farbe

IMG_1590du bist kurz und huh, grauweiss – ob noch farbe durchkommt?

heute ist alles dunstig. die berlinale kommt und es wird nochmal ganz klirrend kalt, da bin ich sicher. es wird geburtstage geben, kucken und flitterkram, viele elternsachen zu tun und zu überlegen. nebenher bisschen netflix und kino vielleicht, was lesen, trinken mit leuten. der monat ist kurz und verplant und ich mag ihn gerne schon verabschieden. eigentlich. ach, zum zahnarzt muss ich. hu, was ist denn jetzt mit einem neuen job so nebenher. oh, meinen 5 euro lottogewinn müsste ich mal abholen.

der januar war kurz und eisweiss, voller stolpern, husten, ausrutschen. nicht schlimm gefallen. viel gearbeitet, dazwischen ausgeruht und hehe! gelesen, viel. getrunken, viel. und so hustend, hin und wieder übellaunig für mich gesorgt, ausgemistet, schlecht gekocht und nur so bruchstückhaft nachgedacht. dennoch, insgesamt, zustand: wach. und ganz gut. hello 2017, jetzt biste da, voll okeh.

sommer

IMG_3045matetee * wasserschlachten * kirschen kirschen kirschen * und immer barfuß * lindenblütenduft* füsse unter die wasserpumpe auf der strasse halten * frazey ford: done * schallplatten * zahnschmerzen ignorieren * mittagsschlaf im park * jeden tag eine andere sorte limonade * erziehungsratgeber und wahre geschichten lesen * aber das gefühl, krieg und frieden näherzukommen * gleichgültigkeit gegenüber den modischen jungen menschen, den lastenradmüttern und den eisladeneröffnern entwickeln, mein ziel für den rest des sommers * keine zigaretten * nochmal schnell vor der sommerpause ins theater *

wunderbare tage

IMG_3527gibt der februar. matsche und schneeregen und neurodermitis und kotzende kinder. aber auch: nix von der berlinale mitbekommen als herumfahrende schwarze limousinen. somit kein bedauern über verpasste filme. blumensträusse und girlanden und familiäre seeeeligkeit. geburtstage. ein extratag. termine sausen lassen. postkarten von freunden als antwort auf meine postkarten. stricksachen und schöne bücher. vorfreude auf die ersten tage im garten mit dem miamädchen. die coole kinderärztin. neue jeans. zitronenkuchen, ein bisschen zu süss. und heute, am 06. märz sehe ich trotz der ganzen freude ganz schön alt aus. ohne alkohol & ohne zigaretten, mit genügend frischer luft, schöner creme und alles. es ist so ein tag, an dem die uhr springt in die nähe der richtigen zeit (die ich natürlich konsequent verleugne).

hallo märz, hallo frühling!

BÄM!

IMG_8173schneeregen, wieder kalt, hin oder her. es wird: frühling!

nagellack holiday von chanel * susan sontag: das rolling-stone-interview * rote nelken * rumtanzen * yoko ono: walking on thin ice * zwiebeln, lauch, radiccio * noch mehr rumtanzen * sport, nich gelogen * ach, alleinesein! jetzt reichts auch wieder * auf der suche nach einer serie zum immer kucken * handcreme von martina gebhardt * busfahrn * bücherregal umgeräumt und neu sortiert (nee, nich nach farben) * die kita: anspruch und wirklichkeit & darüber nicht irrr geworden * noch nicht * einnahmen ausgaben * gartenbücher * treibholz * fotos von früher an leute von früher verschicken * zigaretten *

wundervoller oktober

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was war los, was hat ihn schön gemacht? (angelehnt an slomo blogüberschriften für monatszusammenfassungen)er ist ja schon einer der schönsten monate überhaupt. die uhr endlich wieder zurück, richtig und die gesparte stunde zurück! morgends wieder licht und dämmrige abende.

sonst:

gesehn: der staat gegen fritz bauer: großartig! fantastische schauspieler & wenn ein film die sicht auf die dinge so schärft, großartig großartig! the wild: ja, für die seele und die sehnsucht. und endlich mal: viktoria!

gelesen: wenig. zeitungsartikel hier und da. california von edan lepucki. xaver bayer: alaskastraße

gehört: cro aus dem kinderzimmer. puh!

gemocht: blogs lesen. herbstblättercollagen. für mich sein.

gewünscht: ein neuer job. eine bessere kinderbetreuung.

gekauft: boots & ein bisschen kram für die wohnung

getan: alte dinge losgeworden. eine bewerbung losgeschickt. mal wieder durch friedrichshain gelaufen und über den markt am samstag.

gelobt: weniger kaffee. wieder kräutertee am morgen oder zwischendurch. weniger zucker.

geplant: ach, auf den teufelsberg an einem herbstnachmittag!

gedacht: vielleicht steige ich doch irgendwann aus und werde ein echter hippie.

geärgert: über den gebraucht gekauften kühlschrank, der nur tageweise kühlt

gefreut: wenig. weil latent depressive grundstimmung, immer noch. aber wenn dann über das gold dort draussen.

 

und der november kommt mit mehr gold. und ein wenig silber schon.

 

 

 

 

july & fly

WP_20150709_08_48_44_Proja, der war schön der july, gerade die vergangenen beiden wochen. voll mit hin und her und hin. sachen raus und weg. jetzt habe ich zig räucherstäbchen an, oh, ich liebe räucherstäbchen. und ich hab so tolle angesammelt im laufe der zeit. blumen und sandelholz. bier dazu. eine heimliche zigarette auf dem balkon.

gesehen: kinderfilme. den mond. die leeren strassen in der stadt im sommer. fische im wasser.

gegessen: riiesige brombeeren vom strauch. lasagne. indische sachen. eingelegte muscheln. knuspermüsli und kaugummi.

getrunken: bier und literweise kalten milchkaffee.

gelesen: nido und die zeit und seddig: eine nacht und alles. was besser wurde nach seite 93. dennoch reichts mir jetzt so allmählich mit den deutschen zeitgenössischen romanen. einer liegt noch au dem stapel für die ferien: katharina hartwell: das fremde meer.

geärgert: na klar! immer wieder über sachen suchen müssen. und über zahnbehandlungen. und das gääähnend leere konto.

gehört: eine olle mischkassette beim autofahren mit queenandreena drauf und anderen soften sachen mit eins a rythmus.

gekauft: rosa schlappen. ein paar bücher. kleine holzpüppchen für kind zwo. flügel für die schnürsenkel für kind eins.

getan: leute von früher getroffen und die seele ausgebreitet. herumgelaufen, viel. geräumt und gekramt, jaja. geschwommen im see.

gelacht: mit den leuten von früher. und bei den kinderfilmen.

gewundert: wie ich mich in das älterwerden füge. und natürlich werde ich „gefühlt mitte zwanzig“ kucken.

geplant: ein besserer mensch zu werden im alter. vorher erstmal weiter ferien.

 

 

 

komm süsser september

und bring goldenes licht und sonne und noch einen nachgeschmack des sommers – ich komme mal wieder nicht mit dem schnellen ende des sommers zurecht. das jahr fliegt geradezu vorbei, ist das ein zeichen des älterwerdens? oder sind die tage und wochen einfach zu voll um innezuhalten? manchmal denke ich: die zahl der sommer die noch kommen ist endlich – und will das nicht. ich will das gefühl haben, dass alles endlos ist und die jahreszeiten nicht zusammenschnurren auf ein paar wochen.

wie war der august? warm und schön und durcheinander und ferienende und eine unglaubliche hektik und dieses sich-einfinden in den alltag so ermüdend. jetzt ist kind zwo krank und diese woche wird vielleicht laaaaangsam und gemächlich und ich hoffehoffehoffe, dass ich in der lage bin mal schöne sachen mit kind zwo zu machen, gerade habe ich die tabletts bei eltern vom mars bewundert…. so viel sorgfalt und struktur! da wäre mein kind zwo ein anderes, wäre ich so aufmerksam und zugewandt. ja, ich tu andere dinge. welche anderen dinge eigentlich? kind eins sagte heute zu mir: du bist die bescheuertste mama auf der ganzen welt. tja.

hmhmhm. easy literatur, easy listening, und gemächlich fahrradfahren….

also der august. ist einfach so vorübergezogen. die sommerferien waren schön und sonnig und nun sind alle braungebrannt und noch findet sich in allen taschen sand. ein tolles buch habe ich gelesen: julie otsuka wovon wir träumten. holunderbeeren gesammelt und heute koch ich sirup daraus. ein paar blüten aus dem garten gepresst. zehn kartoffeln geerntet und samen gesammelt fürs nächste jahr. einen gartenplan gemacht. nächste saison wirds ernst. ich will sachen aus dem garten essen.

hehe, da ist kürbis, da sind kartoffeln und brombeeren und ein paar bohnen bestimmt auch und die zutaten für den mir allerliebsten salat: kapuzinerkresse, pimpinelle und ein wenig rucola. mmmh. komm süsser september!