hallo februar in farbe

IMG_1590du bist kurz und huh, grauweiss – ob noch farbe durchkommt?

heute ist alles dunstig. die berlinale kommt und es wird nochmal ganz klirrend kalt, da bin ich sicher. es wird geburtstage geben, kucken und flitterkram, viele elternsachen zu tun und zu überlegen. nebenher bisschen netflix und kino vielleicht, was lesen, trinken mit leuten. der monat ist kurz und verplant und ich mag ihn gerne schon verabschieden. eigentlich. ach, zum zahnarzt muss ich. hu, was ist denn jetzt mit einem neuen job so nebenher. oh, meinen 5 euro lottogewinn müsste ich mal abholen.

der januar war kurz und eisweiss, voller stolpern, husten, ausrutschen. nicht schlimm gefallen. viel gearbeitet, dazwischen ausgeruht und hehe! gelesen, viel. getrunken, viel. und so hustend, hin und wieder übellaunig für mich gesorgt, ausgemistet, schlecht gekocht und nur so bruchstückhaft nachgedacht. dennoch, insgesamt, zustand: wach. und ganz gut. hello 2017, jetzt biste da, voll okeh.

bruchstücke und

20160703_125656wieder dankbar und so froh so froh in berlin zu wohnen.

und in meiner kleinen welt, die defintiv kleiner als kreuzberg ist

vorsätze, ja. gerade weil ich etwas ins neue jahr gestolpert bin dieses mal. kein rückblick ausblick abend mit freunden. irgendwie so ein beliebiger mit ein paar raketen und rotwein. alles ok, aber nun merke ich ein paar tage später, dass was fehlt. als gehörte silvester zu meinem biorythmus, der nun ganz durcheinander ist.

vorhaben.

aus dem neuen job ist flugs schon wieder nichts geworden, aber ach, ich nehme es leicht dieses mal. ich hatte mich gefreut. ich habe geschwiegen. ich habe meinen freund belächelt und als unke beschimpft, weil er immerzu sagte, bevor du nur mündliche zusagen hast – tu nichts. ich habe nichts getan, ich habe geschwiegen, aber mich heimlich gefreut auf den abschied von der momentanen tretmühle.

nun also im neuen jahr: weiter nach einem schönen job suchen. bis dahin immer schön ferien machen, denn das geht bei meinem jetzigen arbeitsplatz so ausgesprochen gut!

arztbesuche erledigen und nicht aufschieben.

mehr schöne musik hören. ich habe dieses jahr wieder mit dem neujahrskonzert in der volksbühne begonnen, für das ich jedes jahr so unglaublich dankbar bin, was mich jedes jahr so glücklich macht – dieses jahr leider nicht. ich war dort mit meiner liebsten freundin, aber das konzert war fad. die musik ganz schön zuweilen, aber das gequatsche der sängerin hat dem ganzen jegliche tiefe genommen –

meine haare kurz. ich glaube es ist zeit. vielleicht seh ich dann aus wie eine vierzig plus mit praktischer frisur, egal. ich hab die matte satt.

mehr sagen was ich denke und fühle. ein großer punkt. ich brauche meist ziemlich lange bis mir klar ist, was ich denke und fühle und das dann in sprache umzusetzen dauert auch. aber ich werde mich bemühen. ich glaube, ich kann das lernen.

fotos. mich durch die abgründigen gegenden der stadt fotografieren. neulich war ich z.b. in biesdorf am u-bahnhof. das licht war toll. eine brache, container voll graffiti, futterhaus tiersupermarkt… wunderschön!

briefe an meine kinder schreiben. für später.

ein bessrer mensch würde ich, könnte ich all dies umsetzen. und die dinge aus den alten listen. demnächst kuck ich die mal durch.

heute, hier & jetzt, januar 2017

schnee

das mit dem mehr rotwein trinken wird nichts mehr

lustiger und gelassener sein. bemühe ich mich immerzu. leider bin ich viel zu grau und oft miesepetrig auch.

weniger zucker, das geht ganz gut. ich esse ohnehin nicht so schrecklich viel zucker. ich trinke kaum softdrinks, mag kein obst, und die meisten backwaren (ausser tolle kuchen und torten, jaja, aber die sind mir meist zu teuer für so flüchtigen genuss) schärfen mich nicht. aber jetzt fahr ich den zucker runter. angeregt durch allerlei bücher aufm markt, klar. die kriegen mich.

stricken. wolle beim schäfer besorgen für einen mantel fürs miamädchen. a-form, kapuze, reissverschluß. und andere sachen stricken.

nähen. nach dem ravensburger hippieheft.

joggen, manchmal. dasselbe mit: gymnastik, yoga, aerobic mit anzug in türkis mit pink.

nicht mehr am schreibtisch/mit den kindern/ in der u-bahn einschlafen, es vielleicht einfach ma mit speeeed probieren?

 

 

 

 

 

gegen ende

IMG_3520des jahres doch noch eine liste, also eigentlich will ich mal die alte wie-ich-ein-besserer-mensch-werde liste finden und durchsehen. wieviele punkte wohl noch aktuell sind? würde ich das nicht daran merken, dass mein leben bunter, praller, schöner, runder ist und ich viiiiel glücklicher als zuvor?

bin ichs und kann das nur gar nicht vergleichen. weil ich bin  wirklich vergesslich. ich bin vergesslich wie ein adhs kind. stimmungen vergesse ich. was ich gesagt habe vergesse ich. was leute gesagt haben vergesse ich. verliehenes vergesse ich. orte vergesse ich. dinge dinge dinge –

und dann, klar manche dinge: elefant.

aber die liste. ich kuck jetzt mal nach. reduzieren. neu machen. verändern. das schreibe ich immerzu in regelmässigen abständen. gerade vor einem halben jahr zum beispiel habe ich die olle liste durch und was ich dazu geschrieben habe das passt auch jetzt ganz gut. ich könnte ja nur noch eine riiiiesenaufzählung machen von irgendwas und dann nur noch in regelmässigen abständen kommentieren und aktualisieren.

ich fange einfach heimlich an. jetzt gleich. gute nacht. guten rutsch.

 

 

hallo dezember!

WP_20160525_13_02_26_Prodiese rot-grüne dekoration allüberall geht mir auf die nerven.

tannenzweige okeh, wachskerzen, flackernde lichtlein, jaja, alles in ordnung.

zum glück regnet es heute und ist ganz mild. und ist ganz normal draussen. nicht so brrr, ende des jahres, wir freuen uns, schauen zurück, sind voller zuversicht, ohne hoffnung, mit vergnügen, kauflustig, oder unlustig so allgemein. bäääääh! dezember! geh schnell bis zum letzten tag, mit sekt und knallern. ich freu mich drauf!

 

seufzen und die frage

was eigentlich tröstet. es ist nichts schlimmes passiert. ich habe nur ein vorstellungsgespräch verhauen und den job eben nicht bekommen. ich wusste, dass nach diesem gespräch keiner mir einen job anbieten würden und doch musste ich erstmal heulen, als heute die absage kam. alle um mich herum haben nach dem gespräch gefragt: wie war das gespräch. auf meine antwort, oh, je, das habe ich so verhauen, schlimm wars. kamen beschwichtigungen, die sehen das anders und du bist so und so rübergekommen, wart es mal ab, das wird…. usw. auch auf meinen einwand: wir müssen da gar nicht drüber reden, es ist schade, es ist ok. kamen wieder diese beschwichtigungen. brrr. keiner hat gesagt, scheisse, sowas geschieht manchmal, weisst du warum? oder: mensch, du hättest den job wirklich gerne gehabt, was. einfach nur meiner aussage glauben schenken. glauben, dass ich ein vorstellgespräch verhauen kann und enttäuscht sein kann darüber. dass das manchmal so geht.

der herbst

WP_20160413_08_27_03_ProWP_20150719_10_26_47_Pro???????????????????????????????füttert meine seele. echt. das wechselhafte wetter, die fallenden blätter. ich atme durch und bin mal betrübt und nachdenklich, ich rufe „vergänglichkeit!“, schaue englische krimiserien, stricke, hänge mich in meinen job und wieder nicht, vergesse dinge und erinnere anderes –

freu mich über das mia-wintermädchen, das wühlt in schihosen und schneeanzügen und dicke stiefel und ihre dickste mütze jetzt schon in der wohnung trägt. mein experiment mal nicht auf den kontostand zu kucken sondern einfach eine bodylotion für zwölf euro zu kaufen UND ein buch UND schinken beim alimentari zum so essen auf dem nachhauseweg, hach, hat dazu geführt, dass jetzt gar nichts mehr geht mit meinen karten. ob sie gleich gesperrt sind? meine bank ist seeehr vorsichtig. trotz geregeltem einkommen undsoweiter gibt sie mir nicht viel extra und leihweise zum ausgeben. ganz gut finde ich. ja, lästig auch. das. alles. mit. dem. geld. ich überlege gerade einen jobwechsel, das überlegte ich laut und gleich rief kind 1: bekommst du dann auch mehr geld? hmhmhm. ich rede wohl doch zuviel darüber. übers sparen müssen, nicht haben können, sich dies und das versagen und das kind sieht auch genügend andere familien, wo viel mehr geht.

der herbst, ja. er ist unspektakulär bis jetzt. er tut mir gut. er lässt mich zur ruhe kommen. mich besinnen auf die leute und die dinge um mich herum. das klingt ganz schön alt. so wie: hello wechseljahre! ich bin bereit!