ach son paar termine

  1. arbeit
  2. kinder bringen, abholen, ins bett bringen
  3. kindertermine (ergo, sport, ärztinnen)
  4. einkaufen, kochen
  5. elternabende, arbeitskreise, gruppen
  6. erziehungsberatung, pädagogische gespräche drumherum
  7. freunde aus anderen städten, die zu besuch kommen
  8. arbeitsvorbereitungen und alltagsorganisation, absprachen
  9. freunde, theater, cafe, kino, spazieren
  10. sport, fernsehn

also einige dinge kommen nicht in jeder woche vor (punkt 9 und 10) und die zahnärztin gibts auch nur einmal im monat, im wechsel mit kinderärztin dann und wann. mir ist es, so habe ich heute als eine freundin (punkt 7) am abend mit beim essen saß und ich weiss, dass übermorgen dasselbe mit anderen freunden stattfinden wird und – so habe ich heute festgestellt, dass es mir insgesamt gerade viel zu viel reden ist. immer reden. Zur problemlösung, kontaktanbahnung, kontakt halten, alltägliche dinge organisieren – es wird immerzu verlangt, dass wahre befindlichkeiten, erkenntnisse, gedanken, ideen aus meinem munde sprudeln. ich erinnere mich an eine freundin von sehr lange her, mit der ich viel zusammen war. sie redete sehr viel. wenn wir uns nicht sahen, sprachen wir ein wenig am telefon. sie hatte eine sehr helle stimme und konnte sehr schnell reden. und sie vertrat die ansicht, dass fremde, also alle ausser einer handvoll von leuten, nur etwa drei bis vier geschichten verdienten. schallplatte nannte sie das. eine seite. vier lieder. diese dinge, geschichten, erkenntnisse hatte sie parat, sie erzählte sie flüssig, freudig und schön. und hielt sich damit ganz schön viel vom leib damals, das klappte irgendwie.

ich habe den eindruck, ich muss etwas anders machen. nur was – all diese termine und verabredungen scheinen so unausweichlich, so wichtig, so nicht-zu-verschieben. da streiche ich dann am ehesten die zeit mit freunden, theater, kino, ausgehen weg, auch weil mir das am ende eines tages (punkt 1-8) dann oft wirklich zuviel ist. ans telefon gehe ich abends auch so gut wie gar nicht.

durch mehr ausgehen usw. wäre gut, das ahne ich.

in der zwischenzeit seufze ich so vor mich hin und gebe gleich mal eltern erschöpfung in die suchmaschine ein –

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